Matratzen im Test

Immer wieder werden viele Matratzenmodelle gestestet. Doch ein Test sagt alleine nichts aus. Im Jahre 2006 war zum Beispiel das Pyradorm Liegesystem auf Platz 1 und unübertroffen. Ob sich jetzt wirklich jeder auf dieser Matratze wohlfühlt, kann man nicht behaupten. Matratzen sind verschieden und jeder benötigt seine ganz Persönliche. Deswegen gibt es auch so viele verschiedene Modelle und Arten. Weil es eben auch verschiedene Menschen mit Bedürfnissen gibt.

Die meisten Matratzen werden mit “Gut” ausgezeichnet. Weil es eben nur sehr wenige gibt, die wirklich alles können. Testpersonen sind auch nur Menschen und haben ihre eigenen Bedürfnisse. Deswegen kann man hier wirklich keine Garantie auf gut oder schlecht geben. Bei Matratzen kann man sich eines merken. Der Preis bestimmt nicht immer die Qualität.

Der Test „Stiftung Warentest“ hat ergeben, dass man sich auch bei günstigen Produkten sehr wohl fühlen kann. Dennoch sollte man nicht gleich auf die Billigste setzen. Wer schon mal in einem Fünf Sterne Hotel geschlafen hat, kann das sicher beurteilen. Man wacht in der Früh einfach erholt auf. Auch dann, wenn man am Abend zu vor, die Korken knallen hat, lassen. Viele Hotels schaffen sich teure Matratzen an, weil sich ihre Gäste besser entspannen können.

Sicherlich sind nicht alle Teuren gut, aber man darf sie nicht gleich alle in einen Topf werfen. 


Die Anschaffung einer guten Matratze lohnt sich wirklich. Weil dieses Produkt das eigene Leben auf einem Schlag verändern kann. Wer ständig nur Müde zur Arbeit geht, sollte sich auch mal überlegen, ob es vielleicht am nächtlichen Schlaf liegt? Matratzen im Test sind also nur so weit sinnvoll, wenn man sich wirklich die eigenen Bedürfnisse genauer anguckt. Man sollte aber hier niemanden vertrauen.

Besser ist es immer noch, die Matratzen selbst zu testen. Nur so kann man sich sicher sein, dass man darauf bequem liegt. In jedem guten Fachgeschäft nehmen sich Verkäufer Zeit für einem. Man kann jede einzelne Matratze Probe liegen. Erst nach dem man sich wirklich sicher ist, sollte man auch zugreifen. Ein großer Fehler wäre, wenn man einfach auf die Billigste zusteuert. Es sei denn, man hat wirklich Glück und man fühlt sich auf Anhieb wohl.

Bei dieser Anschaffung darf man aber ausnahmsweise Mal ans sich selbst und nicht an die Finanzen denken. Weil irgendwann wird man es bereuen, dass man nicht eine Spur mehr dafür bezahlt hat. 



Achtung Härtegrad im Test:
 Getestet wurde auch schon der Härtegrad bei einigen Matratzen. Leider hat man auch hier als Kunde keinerlei Orientierung. Fakt ist, dass jeder Hersteller eigene Angaben machen kann. Solche, die ihm gerade gefallen. Das bedeutet, man kann den Härtegrad zwischen verschiedenen Herstellern gar nicht wirklich vergleichen. Eine Norm gibt es zwar, aber diese muss man nicht einhalten. Welchen Sinn diese Norm macht, fragt man sich am Ende schon.

Stiftung Warentest bestätigt, dass zum Beispiel „H3“ einmal für weiche und sehr weiche Matratze verwendet wurde. Gleichzeitig aber auch für eine sehr Harte. Jetzt kann sich jeder selbst sein Bild davon machen. 

Ein Matratzenkauf ist kein Kinderspiel. Deswegen sollte man sich viel Ruhe und Zeit nehmen. Einfach zwischen Tür und Angel irgendetwas aus dem Katalog bestellen, macht wenig Sinn. Es lohnt sich auch ab und an mal auswärts zu schlafen, um verschiedene Matratzen zu testen. Weil zwischen Probeliegen und wirklich schlafen, findet man auch einige Meilensteine.